Militaria-Scholz - The Time Machine 1813-1945
HB Militaria
Militaria Fachbuch
Ratisbons
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  1. #31
    Fachmann für Fahrzeuge des 2.WK Bilder Upload Avatar von ernesto
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    Audenrieth, Georg

    ...

    Audenrieth erhielt mit seiner Kompanie eine Stellung bei der Ortschaft Grabovo an der Syrmienfront, zwischen Vukovar und Sotin. Dort sollten zwei Brückenköpfe des Gegners über die Donau vernichtet werden, was auch gelang. Die Kompanie unterstand dabei dem Not-Bataillon „Hörmann“, bestehend aus 3. und 13. Kompanie des Gebirgs-Jäger-Regiments 99 sowie der 2. Kompanie des Gebirgs-Jäger-Bataillons 54, der Kampfgruppe „Thörner“, der 118. Jäger-Division, die der 117. Jäger-Division unterstand. Durch die schweren Verluste beeindruckt, unterließ der Feind zunächst weitere Angriffe und machte sich erst zu Weihnachten 1944 wieder bemerkbar. Dabei ging er am Morgen des 25. Dezember 1944 zum Angriff über. Durch ein fast einstündiges Trommelfeuer vorbereitet, gelang dem Feind der Einbruch in die Stellung der Gebirgsjäger. Er konnte bis in die Ortschaft Grabovo vordringen und sich dort festsetzen.

    Hier entschied sich Audenrieth zum Gegenangriff und übernahm zusammen mit seinem Kameraden Nikolaus Riehr den Abwehrkampf, völlig auf sich allein gestellt und lediglich unterstützt durch den Oberleutnant Karlheinz Kummer als Vorgeschobenen Beobachter der eigenen Artillerie, die dann später in den Kampf eingriff. Nachdem er den Gegner niedergehalten und am weiteren Verstärken der durchgebrochenen Feindtruppen gehindert hatte, nahm er den Kampf gegen die sich verschanzenden Gegner auf. Zu zweit rollten die beiden Gebirgsjäger die eigenen Gräben gegen eine fünfzigfache Übermacht auf. Nach Ende des Kampfes bedeckten zahlreiche gefallene Gegner das Schlachtfeld, allein im Grabenkampf fielen 52 bulgarische und sowjetische Soldaten. Dabei erbeuteten die beiden Deutschen sieben MGs, 20 Maschinenpistolen, meistens deutscher Bauart, und brachten sogar noch 18 Gefangene, darunter einen Offizier, ein.

    Audenrieth gelang es, die Verbindung mit dem linken Nachbarn herzustellen. Damit wurde der Einbruch abgeriegelt und die Front gehalten.
    Immer noch schreibt der Sieger die Geschichte des Besiegten. Dem Erschlagenen entstellt der Schläger seine Züge. Aus der Welt geht der Schwächere - zurück bleibt die Lüge. (Bertolt Brecht)
    Ich dachte immer, jeder Mensch sei gegen Krieg, bis ich herausfand, dass es welche gibt, die dafür sind, besonders die, die nicht hingehen müssen. (Erich Maria Remarque)

  2. #32
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    Pein, Friedrich:

    Für 200 bestätigte Feindabschüsse als Scharfschütze.
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  3. #33
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    Lohrey, Christian

    Das Gefecht, in dem er sich besonders auszeichnete, war am sogenannten Sargberg („Höhe 480“), in der Nähe von Konradswaldau in Schlesien. Dieser Angriff war nach Beurteilung der Divisions-Führung besonders schwer, da eine Artillerie-Vorbereitung mit Rücksicht auf die unterhalb der Kuppe noch haltende Gruppe einer genauen Regelung bedurfte. Es wurde befohlen, zunächst durch einen kampfkräftigen Spähtrupp, dem Lohrey angehörte, die genaue Lage bei der noch haltenden Abteilung der Nachbardivision festzustellen.

    Der Gefreite Lohrey stieß unverhofft auf schanzende Russen. Eine Handgranatensalve seines Spähtrupps ausnutzend, stürmte er mit seinen Leuten entschlossen vor. Die nicht verwundeten oder getöteten Russen flüchteten und die Kuppe des für die Kampfführung entscheidenden Sarg-Berges war wieder in deutscher Hand. Diese Tapferkeitstat hatte der Division einen verlustreichen Angriff erspart und den Ort Konradswaldau vorerst vor einer bolschewistischen Invasion bewahrt.
    Immer noch schreibt der Sieger die Geschichte des Besiegten. Dem Erschlagenen entstellt der Schläger seine Züge. Aus der Welt geht der Schwächere - zurück bleibt die Lüge. (Bertolt Brecht)
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  4. #34
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    Bischof, Kurt:

    Bischofs 5. Kompanie lag in der Nähe von Striegau in den Järischauer Bergen. Im Laufe des Vormittags griff gegnerische Infanterie nach Artillerievorbereitung an. Durch das Vorbereitungsfeuer fielen zwei MG-Stände im Bereich der Kompanie aus, und Leutnant Schmidt erteilte Bischof den Befehl zu erkunden, warum die MG nicht feuerten. In der ersten Stellung angekommen, erkannte Bischof, daß der MG-Schütze 1 tot und der 2. offensichtlich vermißt wurde. Weiterhin war die Munition fast verschossen. Bischof besetzte aus eigenem Entschluß die Stellung, verschoß die Munition gegen den Feind, sprang daraufhin in die zweite verlassene Stellung und bekämpfte etwa 30 Minuten lang den Feind, bis dessen Angriff schließlich abgewehrt werden konnte. Bis zum Eintreffen deutscher Verstärkung hielt Bischof die Stellung und ging dann mit ihr zurück, nachdem gegnerische Panzer gesichtet worden waren. Bischof versuchte noch, einen Panzer abzuschießen, was ihm jedoch nicht gelang.
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  5. #35
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    Hetzenauer, Matthäus

    Für 346 Abschüsse als Scharfschütze.
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  6. #36
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    Zitat Zitat von ernesto Beitrag anzeigen
    Pein, Friedrich:

    Für 200 bestätigte Feindabschüsse als Scharfschütze.
    Moin zusammen,
    sehr interessant finde ich immer wieder, dass zwar Friedrich Pein als Scharfschütze des II./Jäger Regiment 227 genannt wird, aber Josef Preiss (ebenfalls Scharfschütze mit 200 bestätigten "Abschüssen") von der 15./Jäger Regiment 227 nicht erwähnt wird.
    Lt. Regimentsgeschichte "Mit Tanne und Eichenlaub" von Hans Neidhardt, wurde am 20. April 1945 das letzte Ritterkreuz der Division ( 100. J.D. ) an Oberjäger Preiss verliehen. Zu diesem Zeitpunkt lag Oberjäger Preiss schwer verwundet im Lazarett und wurde erst 1979 über die Verleihung des RK informiert.
    Stimmt diese Geschichte?
    Danke
    Gruß
    Wolfgang

  7. #37
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    Hallo Wolfgang,

    die Geschichte erinnert mich sehr an den Scharfschützen Allerberger Sepp. Ihm wurde anscheinend auch das RK verliehen, das Schreiben dazu ging aber auf dem Postweg verloren.
    Ob "deine" Geschichte stimmig ist kann ich leider nicht sagen.

    Gruß ernesto
    Immer noch schreibt der Sieger die Geschichte des Besiegten. Dem Erschlagenen entstellt der Schläger seine Züge. Aus der Welt geht der Schwächere - zurück bleibt die Lüge. (Bertolt Brecht)
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